VERSA2016-10-25T09:03:56+00:00

VERA – Verein zur Verhinderung sexueller Übergriffe bei Kindern im Sport

Seit 2008 ist der JCA Mitglied der Organisation MIRA. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, präventiv gegen sexuelle Übergriffe (insbesondere im Sport) zu wirken. Da dieser Verein per 30.06.15 aufgelöst wurde, suchte der JCA eine andere Partnerorganisation, welche wir in der VERSA gefunden haben. Diese Organisation wurde auf Initiative des Zürcher Stadtverbandes für Sport (ZSS ) ins Leben gerufen und verfolgt ähnliche Zwecke wie die MIRA.

Der JCA ist seit Dezember 2015 Mitglied.

Mitteilung von VERA – Verein zur Verhinderung sexueller Übergriffe bei Kindern im Sport

Im Auftrag von VERSA, publizieren wir folgenden Artikel. Dieser steht auch als PDF Datei zum Download zur Verfügung

Sexuelle Übergriffe im Sport:
Nicht den Kopf in den Sand stecken

Unser Verein verurteilt die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen im Sport. Wir sind deshalb seit einiger Zeit Mitglied bei VERSA, dem Verein für Verhinderung sexueller Ausbeutung von Kindern im Sport. Diese Mitgliedschaft kostet uns kein Geld, verpflichtet uns jedoch zu einer Reihe von Massnahmen.

VERSA wurde auf Initiative des Zürcher Stadtverbandes für Sport (ZSS) gegründet. Die eingeschlagene Hauptrichtung heisst Prävention: es soll und darf nicht geschehen, dass Jugendliche (und Erwachsene) beim Ausüben von Sport in irgendeiner Weise sexuell ausgebeutet werden. Unser Verein unterstützt diese Bemühungen und bringt dies mit der Mitgliedschaft bei VERSA zum Ausdruck. Wir bekennen uns zu den Zielen von VERSA und sind gerne bereit, unseren Beitrag zur Prävention zu leisten.

Die im Rahmen der Mitgliedschaft übernommenen Verpflichtungen umfassen beispielsweise die Abgabe eines Merkblattes an die Eltern der bei uns trainierenden Kinder und Jugendlichen sowie die Abgabe des Merkblattes für Trainer und Trainerinnen. Zudem haben alle Trainer und Trainerinnen eine Grundsatzerklärung unterzeichnet, mit der sie die entsprechenden Verhaltensregeln anerkennen und diesen auch nachleben. Diese Verhaltensregeln definieren den korrekten Umgang mit Kindern und Jugendlichen und sollen den Trainern und Trainerinnen auch helfen, sich vor unberechtigten Verdachtsmomenten zu schützen. Denn für uns ist klar, dass Sport nicht ohne natürliche Berührungen auskommt. Sei es bei Hilfestellungen oder einer natürlichen Umarmung nach einem tollen Erfolg oder einer bedauerlichen Niederlage. Jede körperliche Berührung wird vom Berührten so wahrgenommen, wie sie gemeint ist.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, auch in den eigenen Reihen Aufklärungsarbeit zu leisten, umfassend zu informieren und die in unserer Obhut stehenden Kinder zu schützen.

Für weitere Informationen oder bei Fragen steht unsere Vereinsleitung zur Verfügung. Mehr Infos gibt es auch im Internet unter www.zss.ch, unter der Rubrik VERSA.